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Georges, Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch, 8. Aufl. (1913): Nisus

Nīsus,² ī, m. (Νισος), I) König in Megara, Vater der Scylla, die ihres Vaters purpurnes Haar, auf dem das Schicksal des Staates beruhte, abschnitt u. seinem Feinde Minos gab, worauf Nisus in einen Sperber, Scylla aber auch in einen Raubvogel (Ciris) verwandelt wurde, Ov. met. 8, 8 sqq. Verg. georg. 404 (als Sperber). – Dav.: A) Nīsaeus, a, um (Νίσαιος), nisäisch, canes, der Scylla, Tochter des Phorkus (also verwechselt mit der Tochter des Nisus), Ov. fast. 4, 500. – B) Nīsias, adis, f. (Νισιάς), nisiadisch, poet. = megarisch, Ov. her. 15, 54. – C) Nīsēis, ēidis, f., die Nisëide (Tochter des Nisus), d.i. Scylla; aber mit der Tochter des Phorkus verwechselt, Ov. rem. 737. – D) Nīsēius, a, um, nisëisch, virgo, Scylla, des Nisus Tochter, Ov. met. 8, 35. – II) Freund des Euryalus, Verg. Aen. 5, 294.