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Georges, Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch, 8. Aufl. (1913): planta

planta, ae, f., I) jedes Gewächs, das zur Fortpflanzung dient, der Pflänzling, Setzling, a) Pfropfreis, Pflanzreis, des Weinstockes, Cic.: des Ölbaumes, Varro: anderer Bäume, Verg. – b) ein ganz junger Baum, der weiter versetzt wird, ein Setzling, Setzholz, Plin. – c) ein Schößling einer Pflanze zum Versetzen, plantae sinapis, Colum.: plantam deponere in hortis, Ov.: apium possis plantis serere nec minus semine, Colum. – II) die Fußsohle, mit u. ohne Genet. pedis, Catull., Verg., Ov. u. Plin.: intentā plantā, raschen Schrittes, Val. Flacc.: summa contingere sidera plantis, das höchste Glück genießen, Prop. – Sprichw., (sutorem) supra plantam (= crepidam) ascendere vetuit, er gebot ihm, bei seinem Leisten zu bleiben, Val. Max. 8, 12. ext. 3: ebenso supra plantam, ut dicitur, evagatus, nicht bei seinem Leisten bleibend, Amm. 28, 1, 10.