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Georges, Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch, 8. Aufl. (1913): armus

armus, ī, m. (got. arms, indogerm. irmah, nhd. Arm), der oberste Teil des Oberarms bei Menschen, das Schulterblatt, des Oberschenkels bei Tieren, der Vorderbug, als Teil des ganzen Körpers (zum Unterschied von scapula, als Teil des Skeletts), a) bei Menschen, das Schulterblatt (während umerus = die Schulter), nur noch bei Dichtern der august. Zeit und meist = der starke, muskulöse Oberarm selbst, latos huic hasta per armos tremit, Verg.: ex umeris medios coma dependebat in armos, Ov.: forti pectore et armis, Verg. – b) bei Tieren, der Vorderbug (Ggstz. suffrago, der Hinterbug), ex umeris armi fiunt, Ov.: uni homini umeri, ceteris armi, Plin.: u. so armi equi, Hor. u. Plin.: leporis, Hor.: leonis, pantherae, Plin.: armis hispidi apri et ursi, Amm. – dah. im weit. Sinne, die Seite des Tieres, Verg. Aen. 6, 881.