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Georges, Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch, 8. Aufl. (1913): scutum

scūtum, ī, n. (v. σκῦτος, Leder), der große (11/ 8 m lange und 3/ 4 m breite), den ganzen Mann deckende länglich viereckige Schild des röm. schweren Fußvolkes, der Langschild, griech. θυρεός (bestehend aus zwei zusammengeleimten Brettern, erst mit Leinwand u. dann darüber mit Rindshaut überzogen, am Rande mit Eisen beschlagen, in der Mitte nach außen mit einem eisernen Buckel versehen; hingegen clipeus der kleinere, länglich runde, hohle Schild von Erz; vgl. Veget. mil. 2, 18), Caes. u.a.: pedestre, des Fußsoldaten, Liv.: scuta equestria, der Reiter, Liv.: scutum abicere, wegwerfen, Cic., reicere, hinter sich halten, um den Rücken zu decken, Cic. – im Bilde, scuto vobis magis quam gladio opus est, Liv. 3, 53, 9: scutum imperii, v. Fabius Kunktator, Flor. 2, 6, 27. – Archaist. Nbf. scūtus, ī, m., Turpil. com. 40.